Mit „wir“ meine ich meine Freundin Julia Zisser und mich.

Es war schon viel los als wir ankamen, trotzdem bin ich sofort los zum Paddeln gegangen. Es ist viel besser wenn man kein Seil brauch, um die Nile Special Welle zu surfen. Vor dem Bau des Kraftwerks war der Wasserstand niedriger, dadurch brauchte man eines, um in die Welle zu kommen. Paddelt man 45 Minuten flussabwärts, kommt man zur Malalu Welle, welche nur abends bei viel Wasser läuft. Diese Welle ist glatter als die Nile Special aber leider sehr diagonal. Das heißt, dass sie einen nach rechts raus schiebt und man ständig nach links surfen muss. Vor allem bei Landungen ist das Risiko groß, dass man nach rechts raustreibt, dann ist es fast unmöglich wieder nach links zum Sweetspot zu kommen und man lässt sich besser rausfallen.


Marcel Bloder in Uganda


Wie immer sahen wir viele Tiere: große Echsen, Spinnen, Schlangen und viele mehr. Eines Tages fand Paul - der Insel Besitzer - eine Jamberson Mamba. Alle fotografierten sie, doch ich hatte großen Respekt, weil diese eine der giftigsten Schlangen der Welt ist, obgleich mit ruhigem und nicht aggressivem Gemüt. In den letzten Jahren gab es viele positive Veränderungen auf Hairy Lemon und es gefällt mir jetzt viel besser, als vorher - Essen, Toilettenspülung, Duschen, fließendes Wasser usw... Zurück zuhause vermissen wir bereits das Essen und die tägliche Runde Freesbee Golf - kurz "Frolf". Es ist eine Runde um die Insel mit 9 Löchern oder besser gesagt Zielen: Bäume, Baumstämme, Gießkannen usw., die man mit dem Freesbee treffen muss.

 

Marcel Bloder in Aktion

 

Ich kann es kaum erwarten nächstes Jahr wieder hinzufahren.

www.marcelbloder.com

Video Link:

http://www.youtube.com/watch?v=yCn0xHs4l9U